2. April 2015

Mommy Survival Kit

Im März war ich auf zwei Babypartys. Neben den klassischen Geschenken wie Belly Cake und Windeltorte, habe ich diesmal auch ein Mommy Survival Kit verschenkt. Weil ich es schön finde, wenn nicht nur an das Baby, sondern auch mal an die neue Mama gedacht wird :)
An jedes kleine Geschenk habe ich noch eine Notiz mit einer Art Anleitung oder Tipp gemacht. Ich hoffe den beiden Baldmamas hat es gefallen und es hilft ihnen etwas in der spannenden, ersten Zeit mit Baby.

Zunächst habe ich mich an meine erste Zeit mit Baby erinnert und darüber nachgedacht, was ich nützlich fand und das will ich hier noch mal kurz zusammenfassen. Achtung: Mamicontent ;)

In den ersten Tagen nach der Geburt drehte sich neben dem neuen Familienmitglied natürlich alles um's Stillen. Ich bin sehr glücklich, dass das bei uns so gut geklappt hat. Aber gerade im Wochenbett gibt es ja schnell noch kleine Startschwierigkeiten und so war ich sehr froh über den Tipp meiner Hebamme mir gegen wunde Brustwarzen die Multi-Mam Kompressen zu kaufen. Zunächst klingt der Preis teuer, aber ich hätte auch das doppelte dafür bezahlt, weil sie mir echt geholfen haben. Außerdem kann man die Pads gut noch mal durchschneiden und so etwas "strecken".

Hilfreich beim Stillen und auch in der ersten Zeit notwendig sind natürlich auch Stilleinlagen. Ich hatte ein paar Proben und zufällig zur richtigen Zeit die von Penaten gewonnen. Aber am Besten fand ich die ganz günstigen von Babylove vom dm. Die sind schön weich und klein.
Später habe ich mir waschbare gekauft. Leider wusste ich da noch nicht, dass es auch so tolle bunte und wasserdichte gibt, wie zum Beispiel bei Stoffywelt. Die kann ich ja vielleicht mal beim nächsten Kind testen ;)
Weil ich irgendwann nachts nicht mehr mit BH schlafen wollte, habe ich mir auch noch die LilyPadz gekauft. Diese sind auch waschbar, selbsthaftend und quasi unsichtbar. Es ist bei mir die ganze Nacht nichts ausgelaufen, aber beim Entfernen sollte man ein Tuch drunter halten.

Weil es auch gerade zum Thema Stillen passt: Ich hatte mir außerdem zwei verschiedene Stillbh's gekauft. Ich fand die aber nicht sonderlich bequem. Deshalb habe ich später nur noch die Traum BH's genutzt. Die lassen sich zwar nicht extra Öffnen, aber genauso leicht einfach herunterziehen.

Mit dem Stillstart verbinde ich den größten Hunger den ich je verspürt habe! Ich habe in dieser Zeit riesige Portionen gegessen. Ich betone das gern, damit keine neue Mama auf die Idee kommt Kalorien zu zählen. Klar, passt man nach der Geburt nicht direkt wieder in seine alten Klamotten und die Waage zeigt auch noch eine ganze Weile mehr an als vor der Schwangerschaft. Aber das braucht einfach nur Zeit, den Rest erledigt das Stillen.
Deshalb und weil ich oft hungrig mit dem Christkind an der Brust festsaß, darf Schokolade oder Weingummi in der Anfangszeit nicht fehlen, so auch nicht in meinem Mommy Survival Kit.

Außerdem habe ich noch Malzbier und Stilltee mit reingepackt. Beides soll ja bekanntlich die Milchbildung anregen und unterstützen. Ich habe mir morgens meist eine Kanne Tee gekocht und eine Tasse zusammen mit meiner Hebamme getrunken. Das habe ich als sehr schön in Erinnerung und ich bin besonders im Nachhinein sehr froh, um ihre Unterstützung, Zeit und Ruhe die sie uns geschenkt hat.

Was natürlich am Anfang auch benötigt wird, auch wenn man nicht stillen möchte, sind Binden. Also habe ich Symbolisch auch eine mit in die Tüte gepackt. Ich habe mir in der Schwangerschaft so viele Gedanken um's Wochenbett gemacht. Ich hatte ehrlich gesagt davor mehr Angst, als vor der Geburt. Aber es war dann doch nicht so schlimm wie erwartet. Die Geburtsverletzungen heilen schneller als gedacht, der Wochenfluss wird auch schnell weniger und durch den Hormoncocktail fühlt man sich super und fit (Solange man im Bett bleibt und es nicht übertreibt. Dann merkte ich doch schnell, dass ich doch noch nicht wieder so fit bin wie angenommen.)

Ansonsten kann ich nur ganz viel Ruhe empfehlen. Um sich als neue Familie einzufinden und sich nach der Schwangerschaft und der Geburt zu regenerieren. Das mag vielleicht nicht auf jede Mama zutreffen, aber uns hat das den Start erleichtert. Ich denke das Christkind hat davon profitiert und war ein wirklich zufriedenes und ausgeglichenes Baby von Anfang an. Und auch der Stillstart war so sehr problemlos.

Empfehlen kann ich auch die "Besuch bringt Essen mit"-Regel. Wir haben der Familie gesagt, wer das Baby in den ersten Tagen sehen möchte, der muss etwas zum Essen für uns mitbringen. Es haben sich wirklich alle daran gehalten und das war soo hilfreich. Wir wären sonst nicht zum Einkaufen und Kochen gekommen und hatten immer etwas leckeres zum Essen.
Vielen Dank nochmal an alle dafür. Das war so toll!

Hach, das Wochenbett bzw. die ersten Wochen mit so einem Minibaby sind schon eine ganz besondere Zeit. Ich denke gerne daran zurück und leider habe ich viel zu wenig aus dieser Zeit verbloggt, weil man halt doch nur Baby im Kopf hat.

Ich hoffe die beiden Neumamas werden das auch ohne größere Probleme genießen können und haben einen schönen Start als Familie ♥

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