4. Januar 2014

Weihnachten mit dem Christkind







Eigentlich ist unser Weihnachten jedes Jahr so gut wie gleich. Ich halte da gern an Traditionen fest und möchte am liebsten das nichts davon abweicht. Aber diesmal war dann doch alles einbißchen anders und doch gleich. Denn in diesem letztem Jahr haben wir Weihnachten zum ersten Mal mit unserem Christkind gefeiert.

Schon beim Packen fing es an. Was braucht so ein kleines Baby für 4-5 Tage? Klamotten passten dann doch alle bis auf den Schlafsack mit in unsere tolle Wickeltasche. Aber dann kamen noch Kinderwagen, Kindersitz und eine große Tüte mit Geschenken zu unserem üblichen Gepäck. Deshalb war ich sehr froh, dass uns mein Bruder Montag Abend mit dem Auto abgeholt hat.
Das Christkind hat seine zweite und diesmal auch längere Autofahrt aber gut mit gemacht und die ganze Zeit geschlafen. So viele erste Male, denn gleichzeitig hat das Christkind auch zum ersten Mal Köln verlassen und auswärts geschlafen. Hat aber glücklicherweise gut geklappt.

Am Dienstag morgen kam meine alte Freundin Verena zu Besuch und wir haben wie immer unsere Grusel­wichtel­geschenke ausgetauscht. Foto haben wir leider diesmal vergessen. Mein Geschenk fand ich auch gar nicht gruselig, ein Buch Geschenke aus der Küche.

Ob wegen Weihnachten oder erstem Schub, jedenfalls wurde den ganzen Tag über viel gestillt, mit 5 Stunden wohl ein bisheriger Rekord. Deshalb auch gleich ein Traditionsbruch, ich konnte nicht mit in die Kirche. So hatten wir drei noch mal eine gute Stunde in Ruhe und allein bei meinen Eltern, was auch schön war.
Abends gab es dann wie in jedem Jahr Raclette und das Christkind hat zunächst im Wohnzimmer geschlafen und mich ein paar Pfännchen in Ruhe essen lassen, bevor er selbst Hunger bekam. Nach dem Essen wurde das jährliche Familienfoto neben dem Baum gemacht. Diesmal mit einem Familienmitglied mehr ♥ und anschließend wurden die Geschenke nacheinander verteilt und ausgepackt. Das schönste Geschenk hat denke ich das Baby bekommen. Meine Schwester hat ihm einen kleinen Felix Hasen aus ihrer Sammlung weitergeschenkt ♥

Am nächsten Tag sind wir schon früh nach Gelsenkirchen aufgebrochen. Dort wurde das Christkind zunächst der dritten Uroma vorgestellt. Anschließend haben wir ein paar ruhige Stunden mit Gaby und Gerda verbracht, bevor dann am Nachmittag die Weihnachtsfeier von Max Familie begann.
Gegen 19 Uhr sind wir vor dem großen Singen wieder zu meinen Eltern aufgebrochen. Abends gab es Suppe bei meiner Oma und dann ging es auch endlich ins Bett. Es war wohl doch etwas zu trubelig für's Christkind und er hat noch ein Weilchen gebraucht, bis er zur Ruhe kam und geschlafen hat.

Donnerstag gab es dann ein gemütliches Frühstück und nachmittags ging es zu meiner Schwester zum Kaffee. Ein Teil der Familie hatte das Baby noch nicht gesehen und guckte etwas enttäuscht, als wir ohne das Christkind aus dem Auto gestiegen sind. Max kam aber kurz darauf zu Fuß mit dem Kinderwagen nach und so konnten alle noch unser Christkind kennenlernen :)

Freitag zeigte sich dann leider deutlich, dass wir so viel Stress und Trubel nicht gewohnt sind. Das Christkind hatte mit blöden Bauchschmerzen zu kämpfen und ich hatte einen leichten Milchstau, so dass wir nicht wie geplant nach Hause fuhren und noch einen Tag länger blieben.
Darauf hätte ich gerne verzichten können, aber sonst war es doch ein sehr schönes erstes Weihnachten mit unserem Christkind.

1 Kommentar:

  1. Ich fand Weihnachten mit dem Christkind sehr schön, hatten wir mal etwas länger was vom Enkel

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