7. April 2014

Milchzapfanlage

Bereits im Januar hat Birte aus dem Medela-Mutterherz-Team mir angeboten ein Produkt aus ihrem Portfolio zu testen. Dieses nette Angebot kam wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt. Kurz zuvor hatte ich mir schon Gedanken zum Thema Milch abpumpen gemacht. Denn so gerne ich unser kleines Christkind auch stille, so kommt doch irgendwann der Zeitpunkt, wo man ihn mal nicht mitnehmen kann oder möchte, sei es zu einem Arztermin oder wenn ich mal wieder etwas nur für mich machen möchte wie einen Yogakurs besuchen. Und dann möchte ich natürlich, dass Max nicht mit einem hungrigen Baby zu Hause sitzt, sondern Muttermilch füttern kann.

Ich fand den Slogan "Natürlich still ich - auch mal mit abgepumpter Milch" sofort sehr sympathisch und war von der Fülle an Informationen rund ums Stillen auf der Medela-Seite sehr begeistert.











So entschied ich mich die Medela Swing zu testen und war gespannt, als diese hübsch verpackt bei mir eintraf.
Nach kurzem studieren der Anleitung machte ich mich zunächst ans reinigen und sterilisieren. Auseinander genommen passen alle Teile in einen kleinen Topf. Mit einem Sterilisator mag es einfacher gehen, aber da ich diesen nicht täglich brauche, möchte ich nicht so ein riesiges Ding in der Küche stehen haben.

Die eigentliche Milchpumpe besteht aus nur 7 Teilen und lässt sich ganz fix zusammenbauen. Mit einem doch etwas komischen Gefühl, habe ich mich dann an einen ersten Versuch gewagt und Milch abgepumpt. Und es war gar nicht so schlimm wie ich dachte ;)
Die Medela Swing ist wirklich unglaublich leise und das Abpumpen an sich gar nicht unangenehm wie zunächst vermutet. Nach der Stimulationsphase tröpfelte es langsam in das angeschlossene Fläschchen und schnell waren 50ml zusammen.

Dann kam der Teil der Max am besten gefiel: Endlich konnte er auch mal unser Christkind füttern :)
Ich war gespannt, ob das Christkind die Flasche überhaupt akzeptieren würde, da er ja bisher nur an der Brust gefüttert worden war. Der Muttermilchsauger Calma hielt aber was er verspricht und nach kurzem Zögern saugte das Christkind die ganze Flasche leer. Ich hab ihn direkt danach angelegt, weil die 50ml natürlich nicht zum satt werden ausgereicht haben und auch dieser Wechsel von Flasche wieder zur Brust klappte einwandfrei.

Wie genau sich der Calma-Sauger im Detail zusammensetzt und funktioniert, kann man sich gut in diesem Video auf der Medela-Seite anschauen.

Seit diesem ersten Test, steht jetzt ab und zu auch ein Fläschchen mit Muttermilch bei uns im Kühlschrank und so konnte ich zum Beispiel ohne Baby zur Rückbildung gehen und das Christkind war gut versorgt bei Papa :)

Zusammengefasst gefällt mir die Medela Swing wirklich gut. Sie ist klein, leise und das Abpumpen ist so einfach wie stillen und auch fast genau so schnell. Einzig das Reinigen und Sterilisieren ist umständlicher, da dass beim direkten Stillen ja ganz entfällt. Mit der mitgelieferten Tasche kann man gut alles unterwegs transportieren, denn alles wan man benötigt ist wirklich leicht und klein.
Besonders gefällt mir auch der Muttermilchsauger Calma. Das Christkind wechselt problemlos hin und her und so habe ich die Möglichkeit mir mal babyfreie Zeit zu gönnen und muss mir keine Sorgen machen, dass ihm das Trinken an der Brust später zu anstrengend ist.

Vielen Dank an Medela, dass ich die Swing Milchpumpe testen durfe. Sie hat mir die Scheu vor dem Abpumpen genommen und mich in allen Punkten überzeugt.

24. März 2014

4 Monate Christkind




Mit 4 Monaten...
  • ist man circa 64cm lang und 6800g schwer.
  • hat man eine Frisur wie eine Kiwi :)
  • ist man aus Größe 62 raus gewachsen.
  • trägt man Stoffwindeln.
  • schläft man nachts immer noch super.
  • ist man sehr neugierig.
  • schaut man sich beim Stillen gerne um, lacht dann verschmitzt die Mama an und trinkt schnell weiter ♥
  • hat man sich zum ersten Mal allein vom Bauch auf den Rücken gedreht. Allerdings bisher nur einmal.
  • kann man laut kichern, besonders wenn man hoch und runter gehoben wird.
  • liegt man am liebsten auf dem Bauch und beobachtet alles und jeden.
  • kann man sich schon ziemlich lange allein auf der Krabbeldecke beschäftigen.
  • war man zum ersten Mal beim BBQ draussen mit dabei.
  • brummt man tagsüber vor dem Einschlafen vor sich hin, damit jeder weiss man schläft noch nicht ;)
  • ist man zum ersten Mal Zug gefahren und konnte nicht mal essen, weil es so viel zu gucken gab.
  • hat man die U4 gut gemeistert und bei der 2. Impfung nur ganz kurz geschrien.
  • findet man es schön und lustig, wenn jemand etwas vorsingt.
  • kann man Spielzeug von einer in die andere Hand wechseln.
  • schenkt man jedem ein Lächeln, der sich mit einem beschäftigt.
  • kann man seinen Schnuller manchmal schon selbst in der Mund stecken.
  • ist man eine kleine Labbertasche und brabbelt gerne vor sich hin beim Spielen.
  • verschläft man jede Autofahrt.
  • kann man herzerwärmend lächeln und sich an Mama und Papa kuscheln ♥

22. März 2014

Heute und vor einem Jahr

Vor einem Jahr hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in meiner Hand und hatte Herzklopfen vor Glück.

Und heute ist unser kleines Christkind schon so groß und unser Glück noch viel größer. ♥

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

3. März 2014

1.000

Jubiläumspost!

Wer hätte das im November 2005 bei meinem ersten Post gedacht? Ich jedenfalls nicht. Aber hier ist er, der 1.000 Eintrag.

Vielen Dank für eure Kommentare. Ich freue mich über jedes Feedback und hoffe die sonst stillen Leser werden sich in Zukunft auch das ein oder andere Mal zu Wort melden.

Eigentlich sollte er ein besonderer werden, aber mir fällt so recht nichts ein und weil schon ein paar weitere Einträge in der Warteschlange stehen, ist er nun doch recht umspektakulär. Nun ja, weiter geht's. Auf die nächsten 1.000 :)

24. Februar 2014

3 Monate Christkind




Mit 3 Monaten...
  • ist man etwa 63cm lang und 6600g schwer.
  • ist man ein kleiner Dickkopf (42cm).
  • trägt man Größe 62/68.
  • sabbert man wie ein Wasserfall und kaut alles an, was man zwischen die "Zähne" bekommt.
  • hat man 8-9 Mal am Tag hunger.
  • braucht man tagsüber nur noch etwa 10 Minuten bis man satt ist.
  • muss man beim Stillen immer irgendetwas befummeln. Mamas Shirt, seine Händchen, das Lätzchen...
  • lutscht man alles an was man in die Finger bekommt, auch gerne mal die eigenen Fäustchen.
  • schläft man vormittags schon mal ausversehen beim Spielen auf der Krabbeldecke von ganz alleine ein.
  • kann man sein Spielzeug selbst festhalten und herum wirbeln oder in den Mund stecken.
  • spielt man besonders gern mit seinem Sabberlatz und legt sich diesen über's Gesicht.
  • ist man eine kleine Labbertasche, besonders wenn gesprochen wird.
  • war man zum 1. Mal bei McDonald's, hat aber selbst nichts bekommen ;)
  • hat man die Großeltern besucht und dort bei Mama und Papa im großen Bett geschlafen.
  • war man auf der Diamantenhochzeit der Urgroßeltern und hat dort trotz Lärm im Kinderwagen geschlafen.
  • schläft man immer noch am liebsten auf dem Arm ein.
  • reibt man sich die Augen, wenn man müde wird.
  • kann man sein Köpfchen schon wunderbar hochhalten.
  • ist man morgens immer bestens gelaunt.
  • sitzt man gerne auf dem Tisch, wenn die Eltern essen.
  • kann man seinen Kopf heben, wenn man bei jemanden auf dem Schoß liegt.
  • kreischt man super laut, wenn man sich erschreckt.
  • wurde man zum ersten Mal geimpft und war die Woche danach schläfrig und appetitlos.
  • kann man wie wild zappelt, wenn man auf dem Rücken liegt.
  • reibt man gerne seine kleinen Füßchen aneinander.
  • hat man mit Mama in der großen Badewanne gebadet und dabei viel Spaß beim Planschen gehabt.
  • kann man seine Eltern und die Verwandtschaft entzücken, wenn man diese mit seinen großen, blauen Augen anlacht ♥

12. Februar 2014

Baby 12von12 im Februar

Heute gibt es die 12von12 mal vom Christkind. Allerdings nur Handyfotos und wegen Zappelbaby oft verwackelt, aber ich mache trotzdem mal wieder mit.


Pünktlich wie ein Uhrwerk um 6 Uhr Hunger bekommen.

Im Anschluss nochmal weiter geschlafen.


Ausgeschlafen, satt, frisch gewickelt und fröhlich :)

Nach einer Runde unterm Spieltrapez, gestillt und…


…anschließend in der Nonomo ein Mittagsschläfchen gemacht.

Zurück zum Wickeltisch und eine frische Windel bekommen.


Auf der Krabbeldecke ausgetobt, während Mama kocht.

Wegen Bauchweh von Mama etwas herum tragen lassen.


Aber anschließend wieder gut gelaunt der Mama etwas erzählt.

Nachmittags ging es bei Sonnenschein in den Park.


Endlich ist der Papa wieder zu Hause und wir machen Quatsch.

Beim Abendessen auf dem Tisch geschaukelt und jetzt geht's gleich ins Bett.

Alle anderen die mitgemacht haben sind wie immer bei Draußen nur Kännchen zu finden.

31. Januar 2014

Geburtstag vom Christkind

Jetzt ist unser Sohn schon 9 Wochen alt und endlich will ich mal den Geburtstag von unserem Christkind hier festhalten. Mit Baby kommt man wirklich fast zu nichts mehr, das hatte ich nicht gedacht ;)

Das ist wohl mein längster und persönlichster Eintrag. Aber besonders im Rückblick war es für mich, nach einer traumhaften und komplikationslosen Schwangerschaft, ein perfekter Abschluss und ein wunderschöner Start als kleine Familie ♥

Am 24.11. bin ich mal wieder früh aufgewacht und konnte ab 7 Uhr nicht mehr schlafen. Wie auch schon an den Tagen zuvor hatte ich vormittags immer mal wieder leichte Übungswehen. Ich habe noch mal die Wohnung aufgeräumt, geputzt und den Mann genötigt die Dusche zu schrubben. Falls das Christkind sich in den nächsten Tagen auf den Weg macht, wollte ich eine saubere Wohnung haben wenn alle zum Baby gucken kommen ;)
Die Verwandtschaft fragte immer mal wieder nach dem Stand der Dinge und schickte Tipps, für eine baldige Geburt.

Gegen vier Uhr sind Max und ich trotz nasskaltem Novemberwetters in den Park spazieren gegangen. Dort haben wir noch gespaßt, was wäre, wenn jetzt die Fruchtblase platzt. Auf den Rückweg musste ich schon ein zwei Mal stehen bleiben, weil der Bauch so hart wurde, aber da dachte ich noch nicht, dass das Christkind wirklich heute kommen möchte.
Wieder zu Hause hatte ich gegen 17 Uhr erste echte Wehen und diese auch gleich sehr regelmäßig. Max hat uns Brötchen zubereitet und meinte irgendwann, ob wir nicht zumindest mal die Kliniktasche fertig packen sollten. Die Wehen kamen da schon regelmäßig alle 10 Minuten.

Ich wollte auf keinen Fall zu früh ins Krankenhaus, aber dann waren die Wehen schon so heftig, dass wir uns doch auf den Weg gemacht haben. Auto fahren und Wehen sind keine angenehme Kombination. Nach einer gefühlt endlosen Fahrt haben wir dann sogar einen Parkplatz direkt vor der Uni Klinik bekommen.

Als wir gegen 19 Uhr mit der Autoschale im Kreißsaal ankamen, meinte die Hebamme wir seien ja sehr optimistisch und in welchem Abstand die Wehen kämen. Max antwortete: "So ungefähr alle 10-15 Minuten." Daraufhin schaute sie uns nach dem Motto "Was wollen Sie dann schon hier!?" an. Die Wehen kamen da allerdings schon alle fünf Minuten.

Zuerst wurde ein CTG geschrieben, welches weniger Wehen-Aktivität aufzeichnete als den Tag zuvor, obwohl die Kontraktionen viel heftiger waren. Mir wurde ein Zugang gelegt und die Vorstellung, dass jetzt die ganze Zeit eine Nadel in meiner Hand steckt, war für mich furchtbarer als die Wehen. Danach war mir klar, dass eine PDA wohl nix für mich ist ;)
Wir brachten unsere Sachen auf ein Stationszimmer und dort habe ich zu Max gesagt, dass das Christkind wohl ein Einzelkind bleibt.









Bis 21 Uhr sind wir die Flure entlang geschlichen und dann wurde nochmal ein CTG geschrieben. Diesmal auch mit aufgezeichneten Wehen. Lustig war, als Max immer meinte: "Jetzt kommt wieder eine, oder?". Als wenn ich es nicht gemerkt hätte.
Durch das Liegen kamen die Wehen jetzt schneller und heftiger. Die Hebamme bot mir an zur Entspannung ein Bad zu nehmen. Auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte wie ich unter Wehen in die Wanne steigen sollte, stimmte ich dem Vorschlag zu.

Max machte noch ein letztes Foto vom meinem Babybauch. Danach ging es in die riesige Badewanne. Das erwies sich als super Idee, die Wehenabstände fühlten sich länger an und die Wehen waren viel erträglicher.
Als eine neue Hebamme zur Untersuchung kam war der Muttermund bei 5-6cm und ich dachte: "So, die Hälfte ist geschafft!".

Eine halbe Stunde später hatte ich schon das Gefühl mitpressen zu müssen und wir klingelten die Hebamme herbei. Sie meinte erst, dass wäre normal. Aber dann blieb Sie eine Wehe lang bei uns und tastete noch mal nach dem Muttermund. Dieser war nun 9cm geöffnet und wenn ich keine Wassergeburt wollte, müsste ich jetzt aus dem Wasser raus. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir aber nicht mehr vorstellen, wie ich es schaffen sollte aus der Wanne zu klettern. Deshalb kam alles anders als geplant und es wurde doch eine Wassergeburt.

Eine Ärztin kam dazu, die Wärmelampe über der Wickelstation wurde angemacht und nun wurde ich doch nervös, weil es so unerwartet schnell ging. Die Wehen und der Druck nach unten wurden immer stärker, aber ich hab mich zuerst nicht getraut genug mitzupressen. Ab da kann ich mich nur noch verschwommen erinnern. Zwei oder drei Mal sollte ich noch die Position wechseln und um 23:36 war er plötzlich da! Lag warm und weich im meinem Arm und schaute mich an ♥

Max hat dann die Nabelschnur durchgeschnitten und ich hab in Erinnerung, dass ich direkt aus der Wanne musste. Max meint aber das wir dort noch eine Weile im Wasser waren.
Der stolze Papa durfte unser mit Käseschmiere bedecktes Baby halten und war hinterher auch damit beschmiert :) In der Zwischenzeit stieg ich mit Hilfe von Hebamme und Ärztin aus der Badewanne und wir gingen gemeinsam zurück in den Kreissaal. Dort wurden meine Geburtswunden vernäht und das empfand ich trotz Betäubung schlimmer als die Geburt selbst, da ich jetzt nicht mehr so abgelenkt war.

Wir konnten ein paar Stunden allein und in aller Ruhe unseren perfekten Sohn bewundern und bekuscheln. Irgendwann kam die Hebamme wieder und hat mir beim ersten Anlegen geholfen. Das Christkind hat direkt gierig getrunken und von Anfang an so toll gesaugt wie ein kleiner Profi :)
Anschließend wurde er gewogen und vermessen. Geburtsgewicht: 3300g, 51cm lang und 35cm Kopfumfang. Max musste zum ersten Mal wickeln und das Christkind bekam ein Krankenhaus-Outfit angezogen.

Bis etwa halb 7 haben wir noch auf den Kinderarzt, in dem mittlerweile unerträglich heißen Kreissaal, gewartet. Das Christkind bekam von Max seine eigenen Sachen angezogen, die schon zu klein ausgewählt waren und dann sind wir zu dritt nach Hause gefahren ♥